4. Jun, 2022

Am Douro entlang

Heiligs Blechle, was war das für eine Nacht! Gerade eingeschlafen, fängt in der Nachbarschaft eine Tekno-Bude an zu Hämmern! Es ging bis 6.00 Uhr am Morgen und dann noch eine Stunde Gekreische und Gebrüll als Abschied auf dem Bürgersteig!

Egal, die Sonne scheint und nach ewiger Fahrt durch Porto bin ich auf dem Weg an den Douro. Also, es ist hier alles viel weitläufiger, die einzelnen Lagen sind größer, die Berge deutlich höher und es sind wunderschöne Terrassen im Laufe der Jahrhunderte geformt. Habe mir zwei Weingüter, darunter auch Sandemann angesehen, auch in der Hoffnung auf ein kleines Mittagessen. Aber eine Weingastronomie wie wir es aus Deutschland und Frankreich kennen, gibt es hier nicht.

Ich bin über 120 km nur am Douro gefahren. Es war kaum Verkehr und ich konnte die Ausblicke in vollen Zügen genießen. Um Morgen im Norden Portugals einen Naturpark zu besuchen, steuere ich gegen Nordwest und spanischer Grenze. Die meisten Campingplätze haben erst zum 01.06 geöffnet und so kommt es, dass ich auf einem großen Campingplatz und Bungalowpark der einzige Gast bin.