23. Jul, 2017

Text

Andalsnes - Trollsteigen-Geiranger mit Dalsnibba

Die Sonne weckt uns und schnell ist alles zusammengepackt. Noch vor 8.00 Uhr sind in Richtung Trollsteigen unterwegs. Es sind noch keine weiteren Fahrzeuge zu sehen und wir bewältigen schnell die ca. 15 km zum Einstieg in den Trollsteigen.
Von weitem können wir schon das enge Tal sehen und fragen uns, wie wir da hoch fahren wollen. Es beginnt der Aufstieg mit den 13 Haarnadelkurven nur unterbrochen von einem monströsen Wasserfall. Die Fahrt ist atemberaubend und mittlerweile haben sich einige  Fahrzeuge auch auf dem Weg gemacht.
Die Auffahrt ist viel zu schnell vorbei und oben angekommen  stellen wir die Motorräder auf den großen Busparkplatz und erkunden das Gelände mit seinen zahlreichen Aussichtsplattformen. Die ersten Busse treffen ein und es wird jetzt schon voll an diesem schönen Punkt.
Wir fahren weiter zum Geirangerfjord und haben schon bei der Anfahrt eine tolle Aussicht auf den Fjord und  auch das Glück, dass ein Kreuzfahrtschiff im Fjord vor Anker liegt. Man kann es nicht beschreiben, aber diese Landschaft ist so eindrucksvoll und großartig, dass selbst gute Fotos nur einen kleinen Eindruck vermitteln können.
Es folgt der Abstieg in den Ort Geiranger auf Wasserhöhe und der Ort quillt über von Menschen. Wir haben noch nichts gegessen und setzten uns bei einer Bäckerei auf die Bank auf einen Kaffee und ein Sandwich. In der Zwischenzeit wird meine tapfere Dieselziege von vielen Asiaten umlagert und es wird geknipst was das Zeug hält. Eine Diesel auf dem roten Teppich!
Jetzt kommt das Sahnehäubchen ! Die Fahrt auf dem Dalsnibba dauert ca. 5 km an und bringt uns auf 1500 Meter, Für die Benutzung der Straße wird eine Maut  von 130 NOK fällig . Es fogt eine kniffelige Auffahrt die belohnt wird mit einer fantastischen Aussicht auf schneebedeckte Berge und in der Ferne den Geirangerfjord. Eine Aussicht auf eine so monumentale Landschaft in kurzer Abfolge haben wir noch nie erlebt. Was kann da noch kommen?
Morgen geht es in Richtung Süden schon ein wenig der Heimat entgegen.